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Individueller Sanierungsfahrplan

Die Bun­des­re­gie­rung will deut­lich mehr ener­gie­ef­fi­zi­en­te­re Gebäu­de und einen höhe­ren Anteil an erneu­er­ba­ren Ener­gien für den Wär­me­be­darf. Nur so kann bis zum Jah­re 2050 ein nahe­zu kli­ma­neu­tra­ler Gebäu­de­be­stand in der Bun­des­re­pu­blik erreicht werden.

Seit dem 01. Juli 2017 gibt es eine neue Berichts­form für Ener­gie­be­ra­tun­gen, die Ihnen als Haus- oder Woh­nungs­ei­gen­tü­mer etli­che Vor­tei­le und Ver­ein­fa­chun­gen bringt – die­se wird bezeich­net als indi­vi­du­el­ler Sanie­rungs­fahr­plan (iSFP) und wird im Rah­men einer BAFA Vor-Ort-Bera­tung von einem qua­li­fi­zier­ten Ener­gie­be­ra­ter erstellt. Mit dem Sanie­rungs­fahr­plan bekom­men Sie nicht nur einen qua­li­fi­zier­ten Bericht vor­ge­legt, son­dern erhal­ten bei der spä­te­ren Sanie­rung bei ein­zel­nen Maß­nah­men einen iSFP-Bonus (5 %) im Rah­men der Bun­des­för­de­rung für effi­zi­en­te Gebäu­de (BEG).

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Seit Anfang des Jah­res 2020 beträgt die För­de­rung des iSFP bis zu 80 % für Eigen­tü­mer von Wohn­ge­bäu­den. Die effek­ti­ven Kos­ten soll­ten für ein Ein­fa­mi­li­en­haus bei rund € liegen. 

Der iSFP wur­de als stan­dar­di­sier­te Werk­zeug gemein­sam vom BMWi, vom Insti­tut für Ener­gie- und Umwelt­for­schung (ifeu), von der Deut­schen Ener­gie Agen­tur (dena) und vom Pas­siv­haus Insti­tut (PHI) erar­bei­tet. Der indi­vi­du­el­le Sanie­rungs­fahr­plan ist pra­xis­be­zo­gen und bie­tet Ihnen ein klar ver­ständ­li­ches Design, einen ein­heit­li­chen Rah­men sowie vie­le Hintergrundinformationen.

Ein Individueller Sanierungsfahrplan verfolgt Ziele

Wenn Sie eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung Ihres Gebäu­des im Auge haben, steckt oft mehr dahin­ter als eine erhöh­te Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Sie wol­len mehr Wohn­ge­sund­heit und Wohn­kom­fort. Zu Ihren Wün­schen gehö­ren viel­leicht ein ange­neh­mes Bar­fuß­lau­fen in der Woh­nung und kei­ne schim­me­li­gen Ecken im Kel­ler oder im Bad. Für die Rea­li­sie­rung Ihrer Wün­sche brau­chen Sie ein gutes Kon­zept. Der wich­tigs­te Grund­stein dafür ist die ganz­heit­li­che Betrach­tung Ihres Gebäu­des. Ein indi­vi­du­el­ler Sanie­rungs­fahr­plan gibt Ihnen den ers­ten Über­blick über die anste­hen­den Kos­ten, wie lan­ge es unge­fähr dau­ert und wel­che Bau­maß­nah­men erfor­der­lich sind. Der indi­vi­du­el­le Sanie­rungs­fahr­plan zeigt Ihnen ein maß­ge­schnei­der­tes Zukunfts­bild nach der ener­ge­ti­schen Sanierung.

  • Sie erhal­ten einen lang­fris­ti­gen Über­blick über die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten und über den ener­ge­ti­schen Zustand Ihres Hauses.
  • Bei der Metho­de der Schritt-für-Schritt-Sanie­rung wird Ihnen auf­ge­zeigt, dass trotz­dem am Ende der Sanie­rung ein hoher Effi­zi­enz­zu­stand erreicht wird. Dazu müs­sen die ein­zel­nen Schrit­te auf­ein­an­der abge­stimmt werden.
  • Durch die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve kön­nen Sie gege­be­nen­falls erheb­li­che Kos­ten spa­ren. Es kön­nen bereits Bau­teil­an­schlüs­se im Vor­aus geplant wer­den und Schnitt­stel­len von Gewer­ken beschrie­ben wer­den. Damit ver­mei­den Sie nach­träg­li­che Ände­run­gen an vor­an­ge­gan­ge­nen Sanierungsschritten.
  • Der Sanie­rungs­fahr­plan wird indi­vi­du­ell auf Ihre Lebens­um­stän­de und auf Ihr Gebäu­de zuge­schnit­ten. Berück­sich­tigt wer­den auch Ihre Erwar­tun­gen und Ihre finan­zi­el­len Möglichkeiten.
  • Mit dem iSFP erhal­ten Sie eine bes­se­re Ori­en­tie­rung rund um die Sanie­rung. Eben­falls wird die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Ihnen und Ihrem Ener­gie­be­ra­ter verbessert.

Verantwortlichkeiten, Abgrenzung und Umfang des iSFP

Ihr Ener­gie­be­ra­ter ist ver­pflich­tet, vor Ort die Daten aus­rei­chend genau zu ermit­teln und sie als Grund­la­ge für die Berech­nun­gen zu ver­wen­den. Eben­so soll­te er eine fun­dier­te Aus­bil­dung in die­ser Bran­che besit­zen. Dass Ihr Ener­gie­be­ra­ter aktu­el­le Kennt­nis­se in der vom BAFA geför­der­ten Vor-Ort-Bera­tung, der Bilan­zie­rung und Daten­auf­nah­me sowie Umset­zung besitzt, wird zwin­gend vorausgesetzt.

In der Bilan­zie­rung müs­sen die aktu­ell gül­ti­gen Para­me­ter, Richt­li­ni­en und Rechen­ver­fah­ren ange­wen­det wer­den. Ver­ein­fa­chun­gen gemäß EnEV bei der Daten­er­mitt­lung sind nicht zuge­las­sen. Es gel­ten aus­schließ­lich die neu­es­ten För­der­richt­li­ni­en des BAFA. Genau­so müs­sen die tech­ni­schen FAQ der KfW beach­tet und ange­wen­det wer­den. Die­se Vor­ga­ben muss Ihr Ener­gie­be­ra­ter erfül­len kön­nen. Nur so ist sicher­ge­stellt, dass ein För­der­an­trag gestellt wer­den kann und die För­der­be­din­gun­gen der KfW ein­ge­hal­ten werden.

Bei der Ver­ga­be der Sanie­rungs­ar­bei­ten müs­sen Sie die jewei­li­gen Sach­ver­stän­di­gen beauf­tra­gen. Ein indi­vi­du­el­ler Sanie­rungs­fahr­plan beinhal­tet kei­ne Detail- und Aus­füh­rungs­plä­ne. Der Fahr­plan ist nur eine ein­heit­li­che Dar­stel­lung der Bera­tungs­er­geb­nis­se. Pla­nungs­leis­tun­gen für das Wär­me­brü­cken­kon­zept, Heiz­last­be­rech­nun­gen und das Lüf­tungs­kon­zept müs­sen Sie an die jewei­li­gen Fach­leu­te extra vergeben.

Wenn Ihr Ener­gie­be­ra­ter im Lau­fe der Daten­er­mitt­lung even­tu­el­le Schwach­stel­len fest­stellt, wird er Ihnen wahr­schein­lich dazu raten, einen Fach­pla­ner oder Archi­tek­ten zu beauf­tra­gen. Dies ist mit zusätz­li­chen Kos­ten ver­bun­den, die nicht im indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­plan ent­hal­ten sind. Eben­falls sind im indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­plan kei­ne Instand­set­zungs­pla­nun­gen, Ursa­chen­er­mitt­lung und Scha­dens­gut­ach­ten ent­hal­ten. Ihr Ener­gie­be­ra­ter muss Sie auf even­tu­ell ent­ste­hen­de Mehr­kos­ten durch wei­te­re Sach­ver­stän­di­ge auf­merk­sam machen.

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Individueller Sanierungsfahrplan im Ablauf 

Die Erstel­lung eines indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­pla­nes erfolgt nach einem fest­ge­leg­ten Ablauf:

  • Ers­tes Bera­tungs­ge­spräch mit Ihnen als Haus­ei­gen­tü­mer vor Ort
  • Ener­ge­ti­sche Bewer­tung des Ist­zu­stan­des des Gebäudes
  • Ent­wick­lung von Sanierungsvorschlägen 
  • Abstim­mung des indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­pla­nes mit Ihnen
  • Erstel­lung des fer­ti­gen indi­vi­du­el­len Sanierungsfahrplanes
  • Erläu­te­rung des indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­pla­nes durch Ihren Ener­gie­be­ra­ter | Abschlussgespräch
  • Über­ga­be der Berichtsdokumente

Dokumente des iSFP

Auf Basis der Pro­jekt- und Bilanz­da­ten des Gebäu­des erfolgt die Aus­ga­be des indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­plan. Mit dem gül­ti­gen und genorm­ten Bilan­zie­rungs­ver­fah­ren wer­den die not­wen­di­gen Kenn­wer­te ermit­telt. Die erfass­ten Bilanz­da­ten wer­den Ihnen im iSFP farb­lich dar­ge­stellt. Zu den Lay­out-Ele­men­ten gehö­ren bei­spiels­wei­se Pik­to­gram­me, Lini­en, Über­schrif­ten, Mus­ter und Gra­fi­ken. Damit haben Sie eine gute visu­el­le Dar­stel­lung über die ener­ge­ti­sche Bewer­tung Ihrer Anlagen­tech­nik und von Ihrem Gebäu­de. Eben­so erken­nen Sie wie sich die geplan­ten Sanie­run­gen in Ihrem Gebäu­de auf die Effi­zi­enz aus­wir­ken. Von Ihrem Ener­gie­be­ra­ter erhal­ten Sie zwei Dokumente: 

  • Mein Sanie­rungs­fahr­plan
  • Umset­zungs­hil­fe für mei­ne Maßnahmen 

Mein Sanierungsfahrplan

Ihr Ener­gie­be­ra­ter wird Sie neu­tral bera­ten, dazu ist er ver­pflich­tet. Ist der indi­vi­du­el­le Sanie­rungs­fahr­plan ein­mal fer­tig, kön­nen jedoch nur klei­ne Ände­run­gen dar­an vor­ge­nom­men wer­den. Ihr Sanie­rungs­ziel soll­te also im Lau­fe der Ener­gie­be­ra­tung fest­ge­legt wer­den. »Mein Sanie­rungs­fahr­plan« doku­men­tiert den ener­ge­ti­schen Zustand Ihres Hau­ses. Wert­vol­le Tipps zu Ihrem Nut­zer­ver­hal­ten sind eben­so inbe­grif­fen, wie Emp­feh­lun­gen über Ihre nächs­ten Sanie­rungs­schrit­te. Die Fahr­p­lan­sei­te ist im über­sicht­li­chen DIN-A‑3 For­mat erstellt (aus­klapp­bar).

Um die poten­ti­el­len Sanie­rungs­mög­lich­kei­ten bes­ser zu visua­li­sie­ren, ent­hält der indi­vi­du­el­le Sanie­rungs­fahr­plan eine anschau­li­che Übersicht.

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Zunächst wer­den die unten fol­gen­den Ist­da­ten der Bestands­ana­ly­se ein­ge­tra­gen und ins­ge­samt einer Klas­se zuge­ord­net (hier: rot, da es ein unsa­nier­tes Gebäu­de ist):

  • Ener­gie­kos­ten heute
  • Ener­gie­kos­ten zukünftig
  • CO2-Emmis­sio­nen
  • End­ener­gie­be­darf
  • Pri­mär­ener­gie­be­darf

Nach den Vor­ga­ben der BAFA-Richt­li­nie und nach Abstim­mung mit Ihren Wün­schen und finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten wer­den die Maß­nah­men­pa­ke­te (hier: gelb bis grün) von Ihrem Ener­gie­be­ra­ter im iSFP erstellt. Sie sol­len so gestal­tet sein, dass sie för­der­fä­hig sind. Am Ende wird der mög­li­che Kann-Zustand Ihres Hau­ses ver­deut­licht. Die Ein­tei­lung der Klas­sen erfolgt nach dem Primärenergiebedarf:

  • Far­be Dun­kel­rot: mehr als 230 kWh (unsa­nier­tes oder teil­sa­nier­tes Gebäude)
  • Far­be Hell­rot: weni­ger als 230 kWh (unsa­nier­tes oder teil­sa­nier­tes Gebäude)
  • Far­be Dun­kel­gelb: weni­ger als 180 kWh (unsa­nier­tes oder teil­sa­nier­tes Gebäude)
  • Far­be Hell­gelb: weni­ger als 130 kWh (teil­sa­nier­tes Gebäude)
  • Far­be Hell­grün: weni­ger als 90 kWh (gesetz­li­che Anfor­de­run­gen an Neu­bau­ten und sanier­te Bau­tei­le, Stand 2002, 2009)
  • Far­be Mit­tel­grün: weni­ger als 60 kWh (gesetz­li­che Anfor­de­run­gen an Neubauten)
  • Far­be Dun­kel­grün: weni­ger als 30 kWh (fort­schritt­li­cher Standard)

Mit dem indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­plan erhal­ten Sie eine ein­fa­che Betrach­tung Ihrer Inves­ti­ti­on. Bei jedem Maß­nah­men­pa­ket sehen Sie die unge­fäh­ren Kos­ten und die antei­li­gen Instand­hal­tungs­kos­ten. Auch die mög­li­che För­de­rung, die Sie nach aktu­el­lem Stand erhal­ten, kön­nen Sie nach­le­sen. Inwie­weit die Sanie­rung Ihnen Vor­tei­le bringt, ist eben­falls ersicht­lich. Den Effekt der ener­ge­ti­schen Ver­bes­se­rung sehen Sie an der Gegen­über­stel­lung der heu­ti­gen und der zukünf­ti­gen Ener­gie­kos­ten. Die jähr­li­chen Gesamt­kos­ten sehen Sie im iSFP eben­falls in Far­be. Das Dia­gramm zeigt die Ener­gie­kos­ten für Wär­me und für Hilfs­strom, die ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Mehr­kos­ten, eben­so die Wartungs‑, Instand­hal­tungs- und Bau­ne­ben­kos­ten. Die­se farb­li­che Dar­stel­lung beinhal­tet die Instand­hal­tungs­kos­ten sowie die Gesamt­sa­nie­rungs­kos­ten mit und ohne Förderung.

Die varia­blen Kos­ten wer­den nicht ver­bind­lich ange­ge­ben, denn die Ent­wick­lung der Ener­gie­prei­se ist nie genau zu vor­her­sa­gen. Auch die Berech­nung für den zukünf­ti­gen Ener­gie­ver­brauch sind nur Schät­zun­gen, denn Ihr Ver­hal­ten bestimmt den Wir­kungs­grad der ener­ge­ti­schen Sanie­rung. Zwei Haupt­fak­to­ren kön­nen die Sanie­rung nega­tiv beeinflussen:

  • Sie haben ein luft­dich­tes Haus und kip­pen stän­dig die Fenster.
  • Sie set­zen die emp­foh­le­nen ener­ge­ti­schen Sanie­run­gen nicht kom­plett um.

Umsetzungshilfe für meine Maßnahmen

In der »Umset­zungs­hil­fe für mei­ne Maß­nah­men« sehen Sie die ener­ge­ti­sche Ent­wick­lung von Ihrem Gebäu­de. Die Umset­zungs­hil­fe bei der Schritt-für-Schritt-Sanie­rung umfasst die ein­zel­nen Maß­nah­men­pa­ke­te inklu­si­ve den ein­zel­nen Sanie­rungs­kom­po­nen­ten. Bei einer Gesamt­sa­nie­rung wer­den kei­ne Maß­nah­men­pa­ke­te erstellt. Trotz­dem sehen Sie die ener­ge­ti­sche Ver­än­de­rung Ihres Gebäu­des durch die Effi­zi­enz­maß­nah­men. Dafür wer­den alle Kom­po­nen­ten der Sanie­rung ein­zeln beschrie­ben. Der Inhalt der Umset­zungs­hil­fe vari­iert natür­lich wie groß Ihr Sanie­rungs­vor­ha­ben ist. Die­ses Doku­ment ist aber in jedem Fall deut­lich umfang­rei­cher wie das Doku­ment »Mein Sanierungsfahrplan«.

Die ein­zel­nen Maß­nah­men wer­den in der Umset­zungs­hil­fe detail­liert beschrie­ben. In der tech­ni­schen Doku­men­ta­ti­on sehen Sie alle wich­ti­gen ener­ge­ti­schen Daten des Ist­zu­stan­des von Ihrem Gebäu­de. Auch der Ziel­zu­stand wird aus­führ­lich beschrie­ben. Eine Zusam­men­fas­sung für jedes ein­zel­ne Maß­nah­men­pa­ket erfolgt bei einer Schritt-für-Schritt-Sanierung. 

Nach den Anfor­de­run­gen der Richt­li­ni­en der Vor-Ort-Bera­tung des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le wer­den die tech­ni­schen Daten ermit­telt. Mit die­ser Umset­zungs­hil­fe kön­nen Sie leich­ter mit den Fir en kom­mu­ni­zie­ren, die an der Sanie­rung betei­ligt s nd. Sie dür­fen jedoch kei­ne detail­lier­te Aus­füh­rungs­pla­nung erwar­ten. Viel­mehr ist das geplan­te Ziel anschau­lich dar­ge­stellt und hilft bei der wei­ter­füh­ren­den Pla­nung der Sanierungsarbeiten.

Individueller Sanierungsfahrplan ist fertig – Beginn der Sanierungsarbeiten

Durch die gute Vor­la­ge des indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­fahr­pla­nes, ins­be­son­de­re mit der Umset­zungs­hil­fe, fällt es Ihnen leich­ter, mit den Sanie­run­gen zu begin­nen. Nun liegt es an Ihnen die nächs­ten Schrit­te in die Wege zu leiten:

  • Wäh­len Sie ver­schie­de­ne Hand­werks­be­trie­be aus und holen Sie Ange­bo­te ein. Für einen bes­se­ren Ver­gleich soll­ten alle Ange­bo­te die glei­chen Vor­ga­ben haben. Dazu gehö­ren die Men­ge, Merk­ma­le und Fabri­kat des Bau­ma­te­ri­als. In der Umset­zungs­hil­fe sind die exak­te Mate­ri­al­stär­ke und ‑qua­li­tät auf­ge­lis­tet. Von guten Fir­men erhal­ten Sie Refe­ren­zen über ihre Arbeit.
  • Im indi­vi­du­el­len Sanie­rungs­plan sind Prin­zip-Skiz­zen ent­hal­ten. Grund­le­gen­de Sach­ver­hal­te wer­den damit in einem Sche­ma dar­ge­stellt. Sie eig­nen sich nicht als Aus­füh­rungs­plä­ne der Sanie­rungs­ar­bei­ten. Die jewei­li­ge Skiz­ze darf von Bau­un­ter­neh­mern oder Hand­wer­kern nicht über­nom­men wer­den. Viel­mehr muss sie an Ihre indi­vi­du­el­le Situa­ti­on ange­passt werden.
  • Ent­schei­den Sie sich für eine Fir­ma und schlie­ßen Sie einen Bau­ver­trag ab.
  • Damit die kor­rek­te Umset­zung der Sanie­rungs­ar­bei­ten erle­digt wird, kön­nen Sie einen Bau­lei­ter beauf­tra­gen. In vie­len Fäl­len erhal­ten Sie für die­sen Zweck eine För­de­rung von der KfW in Höhe von 50 % der kos­ten, maxi­mal 4.000 €.
  • Sind die Sanie­rungs­ar­bei­ten fer­tig, emp­fiehlt sich ein Abnah­me­pro­to­koll. Die Fir­ma bestä­tigt damit die ord­nungs­ge­mä­ße Umset­zung in der ver­ein­bar­ten Qua­li­tät. In die­sem Pro­to­koll sehen Sie auch even­tu­ell feh­ler­haf­te Pro­duk­te und Män­gel in der Aus­füh­rung. Ver­ein­ba­run­gen über die Nach­bes­se­rung und Besei­ti­gung ste­hen eben­falls in dem Abnahmeprotokoll.

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Nach­dem Ihre Sanie­run­gen voll­stän­dig abge­schlos­sen wur­den, soll­ten Sie trotz der ver­mehr­ten Effi­zi­enz immer Ihr Ver­brau­cher­ver­hal­ten im Blick behalten.

  • Ratgeberartikel ersetzen keine fachliche Beratung!

    Wir möchten Sie mit diesem Ratgeber – hochgeladen am 14. Mai 2020 – nach besten Wissen und Gewissen zu Sanierungsthemen informieren. Zusätzlich wird mit dem 3D-Gebäudecheck ein niederschwelliger Eintritt in die Sanierungsthematik ermöglicht. Unsere Informationen können trotz unserer stetigen Bemühungen jedoch veraltet oder fehlerhaft sein und stellen keine Beratung dar. Für verbindliche Auskünfte fragen Sie je nach Themengebiet bitte Fachexperten, Fachanwälte und Steuerberater.

    Kundenmeinungen

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    Wir sind mit der Erstel­lung eines Sanie­rungs­fahr­plans durch ESTATIKA sehr zufrie­den. Der Kon­takt war von Anfang an unkom­pli­ziert, trans­pa­rent und ver­trau­ens­voll. Der Preis war deut­lich bes­ser als von ande­ren Anbie­tern. Kla­re Empfehlung.

    Über uns

    Die ESTATIKA GmbH ist ein Büro für Energieberatung mit zertifizierten Energieeffizienz-Experten des Bundes. Wir bieten neben den klassischen Leistungen auch eine − eigens zur Überwindung finanzieller Barrieren entwickelte − kostenlose Erstberatung mit unserem einzigartigem 3D-Gebäudecheck an.

    Unsere Ansprechpartner:

    M. Sc. Bauingenieurwesen<br>Christoph Ebbing

    Dr.-Ing.
    Christoph Ebbing

    Ansprechpartner
    Regulatorik & Fördermittel

    Diplom-Ingenieur (FH)<br>R. Sithamparanathan

    Dipl.-Ing. (FH)
    R. Sithamparanathan

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    2019
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