
Förderung mit HeiztauschPLUS – Sanierungsfahrplan in Berlin
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) lässt sich seit 2017 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern. Dabei können bis zu 80 % der Kosten einer Energieberatung seit 2020 bezuschusst werden. Diese Regelung gilt für ganz Deutschland – also auch für den Sanierungsfahrplan in Berlin.
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Einzelne Städte können aber auch eigene Förderprogramme ins Leben rufen, um Hauseigentümer zusätzlich zu fördern. Eine solche Förderung ist entweder als vollständiger Zuschuss, Kredit oder Darlehen möglich. Berlin beispielsweise bietet das Förderprogramm HeiztauschPLUS als Extra an. Was verbirgt sich hinter dem Förderprogramm der Bundeshauptstadt?
Sanierungsfahrplan in Berlin extra fördern lassen – darum geht’s!
Für Wohngebäude stellt der individuelle Sanierungsfahrplan einen wichtigen Bestandteil von Energieberatungen dar. Da der Fokus zunehmend auf Nachhaltigkeit und einen geringen CO2-Ausstoß liegt, sind energetische Sanierungen häufiger notwendig oder zumindest geplant. Speziell die Bestandsbauten (d. h. Altbauten) profitieren von einem solchen Planungsinstrument.
Die Kosten für den Sanierungsfahrplan bezuschusst bundesweit das BAFA. Parallel dazu bietet das Berliner Programm HeiztauschPLUS eine weitere Chance für Fördergelder für die eigene Immobilie. Insbesondere der Austausch von Heizungsanlagen steht im Mittelpunkt des Berliner Förderprogramms.
Konkret bedeutet das, dass der Fokus vorwiegend auf zwei Aspekten zur Förderung liegt: Der Austausch veralteter Heizsysteme gegen neuere, energieeffizientere Systeme sowie die Energieberatung bilden den Kern möglicher Fördermittel. Die Energieberatung durch qualifizierte Berater beinhaltet in erster Linie den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP).
HeiztauschPLUS beantragen: Für wen eignet sich die Förderung?
Nun stellt sich die Frage, wer für den Zuschuss verantwortlich ist und wer überhaupt einen Anspruch auf die Förderung in Berlin hat. Grundsätzlich sieht das Programm HeiztauschPLUS Fördermittel vor, die von der IBB (Investitionsbank Berlin) bereitgestellt werden.
Aber wer hat Anspruch auf die Förderung? Genauso wie beim iSFP vom BAFA können grundsätzlich Hauseigentümer und Wohneigentumsgemeinschaften für Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser mit höchstens 20 Wohnparteien die Förderung beantragen.
Fördermittelhöhe und was wird konkret gefördert?
Um die Fördermittel vom Berliner Förderprogramm HeiztauschPLUS zu erhalten, existieren drei Optionen für Antragsteller. Die Stadt bzw. das Bundesland Berlin erlaubt demnach also drei verschiedene Zuschüsse für die nachhaltige Sanierung eines Hauses. Was heißt das?
Das Berliner Förderprogramm ermöglicht die Bezuschussung individueller Sanierungsfahrpläne in Höhe von bis zu 750 €. Bei 90 % der Beratungskosten ist jedoch in jedem Fall Schluss. Auch bei einer Zuschuss-Kombination mit der BAFA Vor-Ort-Beratung.
Als zweite Option kann sich das Austauschen der veralteten Heizung ebenfalls mit einem Zuschuss belohnen lassen. Voraussetzung ist in diesem Fall, dass eine bereits bestehende alte Heizung (z. B. Gas- und Ölkessel; Kohleofen) gegen ein neueres, energieeffizienteres Heizsystem ausgewechselt wird. Diese Maßnahme erlaubt einen Zuschuss von maximal 3.500 €. Als dritte Förderoption bietet das Programm einen Bonus für Heizsysteme, die mit einer Wärmepumpe oder solarthermischen Anlage verknüpft werden. Dieser Bonuszuschuss beläuft sich auf höchstens 1.000 €.
Wichtig bei alledem sind außerdem die Maßnahmen und Objekte, die nicht gefördert werden können. Dazu zählen laut IBB sowohl Prototypen als auch Gebrauchtsysteme im Bereich der Heizungsanlagen. Gleiches gilt für Anlagen der Marke »Eigenbau«. Somit kommt das Förderprogramm HeiztauschPLUS nur für Gebäudeeigentümer infrage, die neue Heizungsanlagen professionell und fachgerecht einbauen lassen wollen.
Weitere Fragen und Antworten zum Förderprogramm HeiztauschPLUS
Hauseigentümer fragen sich des Weiteren, was bei einer Antragstellung außerdem zu beachten ist. Darf z. B. jeder Heizungstausch mit einer Förderung geplant werden? Und mit welchen anderen Förderprogrammen lässt sich HeiztauschPLUS zusätzlich kombinieren?
Bei einer Beantragung von Fördermitteln werden die Zuschüsse nicht automatisch für jeden Heizungstausch bewilligt. Der Zuschuss kommt lediglich bei Altbauten infrage, in denen veraltete Heizsysteme ausgetauscht und erneuert werden sollen. Daneben können ausschließlich Systeme gefördert werden, bei denen einerseits keine Gesetzespflicht zum Austausch besteht und die andererseits von Fachleuten ausgetauscht bzw. eingebaut werden.
Der Antrag und die Bewilligung der Bezuschussung im Rahmen des Programms ist zusätzlich von anderen Förderprogrammen abhängig. In einzelnen Fällen lässt sich obendrein der Zuschuss von HeiztauschPLUS mit anderen Förderprogrammen kombinieren. Für welche Förderprogramme gilt das?
Förderungen kombinieren: HeiztauschPLUS und weitere Förderprogramme
Wenn es um den Sanierungsfahrplan geht, ist die Sachlage eindeutig: max. 750 € lassen sich mit dem Förderprogramm extra bezuschussen. Ein Kombination mit dem BAFA-Zuschuss ist möglich, jedoch nur bis maximal 90 % der Kosten. Das Förderprogramm ENEO lässt sich bei der Energieberatung übrigens nicht mit dem Zuschuss für Berlin kombinieren.
In jedem Fall ist es aber notwendig, bei der Antragstellung die €päischen Vorgaben der De-minimis-Förderungen zu beachten und entsprechend einzuhalten.
Die Investitionsbank Berlin informiert darüber, dass eine Kombination des Zuschusses von HeiztauschPLUS auch mit weiteren Förderprogrammen möglich ist. Welche Förderprogramme lassen sich demnach in Berlin kombinieren? Die folgenden drei Programme von der IBB kommen in Betracht:
- Förderergänzungsdarlehen
- »Wohnraum Modernisieren«
- »Energetische Gebäudesanierung«
Fazit: Sanierungsfahrplan in Berlin zusätzlich fördern lassen
Wer in Berlin Eigentümer von Wohngebäuden ist, kann den individuellen Sanierungsfahrplan nicht nur vom BAFA bezuschussen lassen. Die Investitionsbank Berlin (IBB) ermöglicht ebenfalls eine Förderung von Energieberatungen mit entsprechendem Fahrplan zur Sanierung. Dazu wurde das Berliner Förderprogramm HeiztauschPLUS ins Leben gerufen.
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Das Förderprogramm für Berliner Wohnhäuser ermöglicht den Zuschuss des Sanierungsfahrplans plus des Austauschs von veralteten Heizsystemen in Bestandsbauten. Damit ergeben sich für Hauseigentümer innerhalb Berliner Stadtgrenzen weitere Fördermittel, die die Finanzplanung beim Sanieren von Altbauten erleichtern können.
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Die Kommunikation war sehr gut. Der Beratungstermin vor Ort war etwas kurz und oberflächlich. Der Sanierungsfahrplan ist sehr ausführlich gehalten. Das Schlussgespräch war in Ordnung.
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