Sanierungsfahrplan für ein Wohngebäude in Münster: Ein Weg zu Energieeffizienz und Wertsteigerung

Ein umfassender Plan für die Zukunft

In die­ser Fall­stu­die prä­sen­tie­ren wir einen detail­lier­ten Sanie­rungs­fahr­plan für ein frei­ste­hen­des Wohn­ge­bäu­de in Müns­ter mit 16 Wohn­ein­hei­ten. Der Plan dient als wert­vol­le Ent­schei­dungs­hil­fe zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz, des Wohn­kom­forts und zur Siche­rung des Immo­bi­li­en­wer­tes. Durch geziel­te Maß­nah­men zur Redu­zie­rung von Wär­me­ver­lus­ten kön­nen erheb­li­che Ein­spa­run­gen bei Heiz- und Warm­was­ser­kos­ten erzielt wer­den. Zudem wird auf­ge­zeigt, wie För­der­mit­tel genutzt wer­den kön­nen, um die Sanie­rungs­kos­ten trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar zu gestalten.

Das Sanie­rungs­kon­zept ori­en­tiert sich an den aktu­el­len Anfor­de­run­gen des Gebäu­de­en­er­gie­ge­set­zes, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich der soge­nann­ten Sowie­sokos­ten. Wäh­rend eine neue Hei­zungs­an­la­ge auch ohne umfas­sen­de Sanie­rung der Gebäu­de­hül­le instal­liert wer­den kann, ist dies mit gerin­ge­rer Effi­zi­enz und höhe­ren Kos­ten ver­bun­den. Um einen Effi­zi­enz­haus-Stan­dard zu errei­chen, ist die Sanie­rung der Außen­wän­de und Fens­ter uner­läss­lich. Beim Umstieg auf eine zen­tra­le Wär­me­pum­pe sind regel­mä­ßi­ge Pro­ben und Sicher­heits­vor­keh­run­gen zur Ver­mei­dung von Legio­nel­len not­wen­dig. Unse­re Vor­schlä­ge bie­ten fle­xi­ble Alter­na­ti­ven und Rei­hen­fol­gen für die Umsetzung.

Die finan­zi­el­le Attrak­ti­vi­tät des Sanie­rungs­fahr­plans wird durch die Mög­lich­keit der Inan­spruch­nah­me von För­der­mit­teln und die lang­fris­ti­ge Wert­stei­ge­rung der Immo­bi­lie unter­stri­chen. Aspek­te wie die Ent­wick­lung der Bau­kos­ten, Ener­gie­prei­se und das Poten­zi­al zur Nach­ver­dich­tung kön­nen in einem per­sön­li­chen Gespräch detail­liert bespro­chen wer­den. Die­se Fall­stu­die zeigt, wie durch geziel­te Maß­nah­men nicht nur die Ener­gie­ef­fi­zi­enz gestei­gert, son­dern auch der Immo­bi­li­en­wert nach­hal­tig gesi­chert wer­den kann.

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Der aktuelle Zustand des Wohngebäudes

Das unter­such­te Gebäu­de wur­de 1968 errich­tet und befin­det sich in einem bau­jah­res­ty­pi­schen Zustand. Es ist recht­eckig geformt, besitzt ein Flach­dach mit einer Däm­mung aus den 1990er Jah­ren und zwei­scha­li­ges, unge­dämm­tes Mau­er­werk mit Klin­ker­fas­sa­de. Die Fens­ter sind zwei­fach ver­glas­te Kunst­stoff­fens­ter aus ver­schie­de­nen Bau­jah­ren. Die Hei­zungs­an­la­ge ist eine Gas­zen­tral­hei­zung von 2010, die vier Gebäu­de ver­sorgt. Die Wär­me­ver­tei­lung erfolgt über ein moder­nes Zwei­rohr­sys­tem, wobei die Heiz­kör­per teil­wei­se moder­ni­siert sind.

Die ener­ge­ti­sche Ana­ly­se zeigt erheb­li­che Wär­me­ver­lus­te, ins­be­son­de­re über Fens­ter (20 %), Lüf­tung (22 %) und die Hei­zungs­an­la­ge (16 %). Die­se Ver­lus­te beein­träch­ti­gen die Ener­gie­ef­fi­zi­enz erheb­lich. Die Eigen­tü­mer­ge­mein­schaft ist an wirt­schaft­li­chen Sanie­rungs­po­ten­zia­len inter­es­siert, um die Ener­gie­ef­fi­zi­enz zu ver­bes­sern, För­der­mit­tel zu nut­zen und den Immo­bi­li­en­wert zu steigern.

Geplante Maßnahmen zur Sanierung

Optimierung der Gebäudehülle

Ein umfas­sen­des Maß­nah­men­pa­ket kon­zen­triert sich auf die ener­ge­ti­sche Sanie­rung der Gebäu­de­hül­le. Die Inves­ti­ti­ons­kos­ten belau­fen sich auf 366.300 €, mit För­de­run­gen von 110.540 €. Die Maß­nah­men umfas­sen die Erneue­rung der Fas­sa­de, den Aus­tausch von Fens­tern und Türen sowie die Ver­bes­se­rung der Luft­dicht­heit. Die­se Schrit­te sind ent­schei­dend, um die Ener­gie­ef­fi­zi­enz zu stei­gern und den Wohn­kom­fort zu erhöhen.

Dämmung von Boden und Kellerdecke

Die Däm­mung der Kel­ler­de­cke mini­miert Wär­me­ver­lus­te. Die Inves­ti­ti­ons­kos­ten betra­gen 17.320 €, mit einer För­de­rung von 5.396 €. Die­se Maß­nah­me erfor­dert kei­ne umfang­rei­chen Bau­ar­bei­ten und trägt erheb­lich zur Redu­zie­rung des Ener­gie­ver­brauchs bei.

Modernisierung der Heizungsanlage

Die Erneue­rung der Hei­zungs­an­la­ge umfasst den Aus­tausch des alten Gas-Nie­der­tem­pe­ra­tur­kes­sels durch eine moder­ne Luft/​Wasser Wär­me­pum­pe. Die Inves­ti­ti­ons­kos­ten belau­fen sich auf 173.608 €, mit För­de­run­gen von 70.443 €. Die­se Maß­nah­me redu­ziert CO₂-Emis­sio­nen und lau­fen­de Ener­gie­kos­ten erheblich.

Dachsanierung und Photovoltaik

Die Sanie­rung des Daches und die Instal­la­ti­on einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge kos­ten 132.940 €, mit För­de­run­gen von 34.272 €. Die­se Maß­nah­men stei­gern die Ener­gie­ef­fi­zi­enz und tra­gen zur Ener­gie­aut­ar­kie bei.

Ins­ge­samt füh­ren die­se Maß­nah­men zu einer dras­ti­schen Redu­zie­rung der Ener­gie­kos­ten von 24.673 €/​a auf 7.426 €/​a und einer Sen­kung der CO₂-Emis­sio­nen von 34 kg/(m²*a) auf 8 kg/(m²*a). Der End­ener­gie­ver­brauch wird von 216.911 kWh/​a auf 23.738 kWh/​a gesenkt.

Der angestrebte Zielzustand

Nach der voll­stän­di­gen Umset­zung des Sanie­rungs­fahr­plans wird das Gebäu­de zu einem KfW-Effi­zi­enz­haus 70 trans­for­miert. Die­se umfas­sen­de Sanie­rung führt zu einer signi­fi­kan­ten Redu­zie­rung des Ener­gie­ver­brauchs und einer erheb­li­chen Stei­ge­rung des Wohn­kom­forts. Die Eigen­tü­mer pro­fi­tie­ren von einer lang­fris­ti­gen Wert­erhal­tung ihrer Immo­bi­lie, da die jähr­li­chen CO₂-Emis­sio­nen um etwa den Fak­tor 2,5 gesenkt wer­den. Die ener­ge­ti­sche Sanie­rung bringt zahl­rei­che Vor­tei­le mit sich, die über die blo­ße Ein­spa­rung von Ener­gie, Treib­haus­ga­sen und Heiz­kos­ten hin­aus­ge­hen, wie erhöh­ter ther­mi­scher Kom­fort, ver­bes­ser­ter Schall­schutz und ein gesun­des Raumklima.

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Fazit: Ein lohnender Weg zur Energieeffizienz

Der vor­ge­stell­te Sanie­rungs­fahr­plan bie­tet eine umfas­sen­de Stra­te­gie zur Ver­bes­se­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz und des Wohn­kom­forts des Wohn­ge­bäu­des in Müns­ter. Durch die geplan­ten Maß­nah­men wird der Ener­gie­ver­brauch dras­tisch redu­ziert, was nicht nur zu erheb­li­chen Kos­ten­ein­spa­run­gen führt, son­dern auch den CO₂-Aus­stoß signi­fi­kant senkt. Die Inves­ti­tio­nen stei­gern den Wert der Immo­bi­lie und tra­gen zum Kli­ma­schutz bei. Die Mög­lich­keit, För­der­mit­tel zu nut­zen, macht die finan­zi­el­le Belas­tung über­schau­bar und die Sanie­rung zu einer loh­nen­den Inves­ti­ti­on. Der Sanie­rungs­fahr­plan zeigt, dass durch geziel­te Maß­nah­men nicht nur die Ener­gie­ef­fi­zi­enz gestei­gert, son­dern auch der Immo­bi­li­en­wert nach­hal­tig gesi­chert wer­den kann.

  • Verfasst am 26. September 2023.


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    » Details

  • Standort
    Münster
    Bauvorhaben
    Sanierung Mehrfamilienhaus
    Jahr
    2023